Kommunikation nach Schlaganfall

Kommunikation nach Schlaganfall

Kommunikation dient dem Austausch von Informationen zwischen einem Sender und einem oder mehreren Empfängern. Dabei werden nicht nur Worte eingesetzt, sondern die Nachricht wird über weitere Signale wie die Stimme, die Mimik und Gestik, die Körperhaltung und den Abstand, den Menschen zueinander halten, ergänzt. Wenn alle Einzelsignale gut aufeinander abgestimmt sind, lassen sich Missverständnisse vermeiden.

Menschen mit Aphasie leiden an einer erworbenen Sprachstörung, verursacht durch eine Hirnschädigung etwa infolge eines Schlaganfalls. Aphasiker haben Probleme mit dem Sprechen und oft auch mit dem Lesen und Schreiben, sind jedoch nicht geistig beeinträchtigt. Eine Aphasie kann in verschiedenen Formen auftreten und führt im alltäglichen Austausch mit anderen Menschen zu unterschiedlichen Problemen. Betreuungskräfte fühlen sich gegenüber den Betroffenen häufig hilflos. Sie wissen nicht, wie sie sich verhalten sollen oder wie sie helfen können. Die Fortbildungseinheit stellt einige wichtige Grundsätze zur Gestaltung von Gesprächssituationen mit Aphasikern vor und enthält konkrete Tipps für eine besser funktionierende Kommunikation. Denn nur wer so spricht, dass er verstanden wird, spricht gut.

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