Pflegebedürftige mit Epilepsie

Pflegebedürftige mit Epilepsie

Jeder zehnte Mensch erleidet einmal in seinem Leben einen epileptischen Anfall. Die Diagnose „Epilepsie“ wird jedoch erst bei weiteren Anfällen gestellt und betrifft 0,7–0,8 % der Bevölkerung Deutschlands. Die Erscheinungsform der Anfälle ist vielfältig, sie reicht über Myoklonien (Zuckungen) einzelner Muskelgruppen bis hin zum generalisierten tonisch-klonischen Anfall, bei dem der Betroffene bewusstlos ist und am ganzen Körper krampft. Um eine Ursache für die Epilepsie zu eruieren, sind unterschiedliche Untersuchungen notwendig. Dazu zählen u. a. die Anamnese, eine Magnetresonanztherapie (MRT) und eine Elektroenzephalografie (EEG). Behandelt wird eine Epilepsie meistens medikamentös. In seltenen Fällen muss eine Operation in Betracht gezogen werden. Verhaltensmaßnahmen zur Lebensführung, wie ein geregelter Tag-Nacht-Rhythmus und die Vermeidung von anfallsauslösenden Faktoren, können helfen, die Anfallshäufigkeit zu verringern.

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