Praxisnahe Sterbebegleitung – Teil III

Praxisnahe Sterbebegleitung – Teil III

Wenn Menschen sterben, scheint ein Teil der Welt für eine geraume Zeit stillzustehen. Als begleitende Betreuungskraft haben Sie unter anderem die Aufgabe, diesen Stillstand, die Stille, die mitunter große Hilflosigkeit, Angst und viele andere Emotionen auszuhalten und manchmal auch lösungsorientiert aufzubrechen – sanft und immer im Sinne der zu Begleitenden. Hiermit ist nicht nur der sterbende Mensch gemeint, sondern ebenso das gesamte Umfeld und damit diejenigen, die eine engere Verbindung mit der sterbenden Person haben und sich nun in oder vor einem Trauer- und Abschiedsprozess befinden. Es braucht nicht nur ein großes Empathievermögen, eine stabile Handlungsfähigkeit und emotionale Flexibilität, sondern auch das Wissen um den eigenen Schutz: Wie lassen sich Nähe und Distanz in einem so gefühlvollen Prozess miteinander verbinden und wie gerät man nicht ständig aus der Balance? Welche Probleme und Konflikte können hochkochen und welche Rolle spielen hier die Begleiter? Wie lassen sich letzte Wünsche erfüllen und was kann man tun, wenn solch ein letzter Wunsch unerfüllbar bleibt? Wie begleitet man trauernde Menschen? Auf diese und weitere Fragen geht die vorliegende Fortbildungseinheit ein.

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