Umgang mit Triggern im Betreuungsalltag

Umgang mit Triggern im Betreuungsalltag

Vorab eine Trigger-Warnung: In diesem Artikel geht es u. a. um körperliche und seelische Gewalt und deren Folgen. Falls Sie selbst betroffen sind und sich unsicher fühlen, ob dieser Text retraumatisierend auf Sie wirken könnte, bitte ich Sie, diesen unbedingt mit professioneller Unterstützung durchzuarbeiten.
Wir alle kennen Situationen, die unangenehme Gefühle oder unvorhersehbare Verhaltensweisen in uns auslösen. Nicht immer, aber häufig sind handfeste Traumata dafür verantwortlich. Vor allem in Pflegeheimen leiden aktuell noch viele Menschen unter den Spätfolgen des Kriegs und sind traumatisiert.

Ein achtsamer Umgang mit der eigenen Ausdrucks- und Verhaltensweise gegenüber anderen, das gründliche und aufmerksame Erfassen der Bewohner-Biografien und das offene Kommunizieren über Ängste und traumatische Erlebnisse sind in der Zusammenarbeit mit traumatisierten Menschen besonders wichtig. Es ist zwar nicht immer möglich, sich so zu verhalten, dass andere Menschen nicht durch eventuelle Gesten oder Worte getriggert werden. Doch viele Situationen lassen sich vermeiden. Erfahren Sie in dieser Fortbildungseinheit, warum z. B. auch scheinbar harmlose Sprüche, Gesten, Geräusche oder Düfte eine Retraumatisierung auslösen können.

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